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Grannen bei Hund und Katze – Eine unterschätzte Gefahr beim Spaziergang (Quelle: Tasso e.V. – s.u.)

Achtung Grannen – Die Warnung vor den kleinen Pflanzenteilchen im Sommer begegnet Tierhaltern mittlerweile regelmäßig. Doch was sind Grannen eigentlich und warum können sie gefährlich für Hunde und Katzen sein? Zusammen mit der für TASSO tätigen Tierärztin Dr. Bettina Schmidt haben wir im Folgenden einige Informationen gesammelt. So viel vorab: Tatsächlich sind Grannen eine Gefahr, die man als Tierhalter kennen sollte. Doch wenn im Ernstfall schnell und richtig reagiert wird, lässt sich das Schlimmste meist verhindern.

 

Was sind Grannen?

Grannen sind kleine, oft borstige Pflanzenteilchen, die sich beispielsweise an den Ähren verschiedener Getreidearten befinden und das Korn umschließen. Sie verfügen über kleine Widerhaken, die sich beim Kontakt am Hunde- oder Katzenfell, aber auch an Kleidung festheften. Bei der Ernte lösen sich die Grannen häufig und geraten so auf die Wege, wo sie gefährlich für Tiere werden können.

 

Warum sind Grannen so gefährlich?

 

Durch Spaziergänge haben Hunde im späten Frühjahr und im Sommer möglicherweise mit Grannen zu kämpfen. Aber auch für Katzen können die Pflanzenteilchen gefährlich werden. Durch ihre Widerhaken können die Pflanzenteile an verschiedenen Stellen des Tierkörpers hängenbleiben oder sogar als Fremdkörper in das Tier geraten. Dort können sie Entzündungen und Schäden auslösen. Häufig betroffene Körperstellen sind die Ohren, die Pfoten und die Nase, aber auch die Achseln und die Leisten, da dort die Haut etwas dünner ist. Die Grannen dringen sehr schnell in den Gehörgang von Hunden oder Katzen ein und sind dann von außen auch nicht mehr sichtbar. Auch Grannen, die in die Nase eingeatmet werden, sind mit bloßem Auge oft nicht mehr zu sehen. Im Zwischenzehenbereich der Pfoten dringen die Grannen durch die Haut ein und bilden eitrige Abszesse. Diese Pflanzenteilchen sollten Sie unverzüglich von einem Tierarzt entfernen lassen, sonst können sie im Gewebe weiter nach oben wandern.

 

Welche Symptome weisen auf Grannen hin?

  • Niesen
  • Kratzen
  • Schütteln
  • Schlecken

Niest Ihr Hund oder Ihre Katze plötzlich bei oder nach dem Spaziergang beziehungsweise nach seinem Ausflug ins Freie auffällig häufig? Dann könnte es sein, dass ein Fremdkörper wie eine Granne in die Nase des Tieres geraten ist.

 

Kratzt sich das Tier intensiv am Auge oder Ohr? Beim Durchstreifen von Feldern oder Wiesen geraten Grannen leider schnell ins Auge oder ins Ohr. Im Auge stecken sie häufig unter der Nickhaut, dem sogenannten dritten Augenlid der Tiere.

 

Schüttelt sich Ihr Hund oder Ihre Katze ständig oder kratzt sich am Ohr? Grannen, die durch das Trommelfell in den Körper eingedrungen sind, können Entzündungen hervorrufen und so großen Schaden anrichten.

 

Humpelt der Vierbeiner oder schleckt er an einer Pfote? Grannen bleiben schnell im Fell eines Tieres hängen. Vor allem bei Hunden mit langem, zotteligem Fell kann das lange unbemerkt bleiben. Auch im Bereich zwischen den Zehen verfangen und entzünden sich Grannen schnell. Die Pfoten von Hunden und Katzen sollten daher am besten regelmäßig kontrolliert werden.

 

Was tun, wenn Ihr Tier von einer Granne betroffen ist?

 

Wenn Sie wissen, worauf die Symptome hindeuten, ist schon ein wichtiger Schritt getan. Wenn die Granne nur leicht in der Haut oder im Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze steckt, können Sie versuchen, sie zu entfernen. Jedoch ist Vorsicht geboten, wenn das Pflanzenteilchen bereits tief in den Körpers eingedrungen ist. Dann sollten Sie nicht mehr versuchen, es zu entfernen. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze mit einer Granne zu kämpfen hat, sollten Sie zügig einen Tierarzt, damit dieser die Granne fachgerecht und sauber entfernt.

 

Wie können Sie Grannen vermeiden?

 

Wenn Sie Ihren Hund oder Ihre Katze nicht aus der Natur fernhalten wollen, lässt es sich natürlich nicht mit absoluter Sicherheit vermeiden, dass sich jemals eine Granne an Ihrem Tier verfängt. Daher ist es ja so wichtig, dass Sie die Anzeichen deuten können und das Fell Ihres Tieres täglich nach den Pflanzenteilchen absuchen, um feststellen zu können, ob sich eine Granne an dem Körper Ihres Hundes oder Ihrer Katze verfangen hat. Zusätzlich kann es helfen, das Fell Ihres Tieres ein wenig zu kürzen. Vor allem das Kürzen an empfindlichen Stellen, wie den Pfoten, kann dazu führen, dass sich weniger Grannen im Fell verfangen und dadurch nicht in den Körper Ihres Tieres gelangen. Wenn Sie sich das Kürzen des Felles an den Pfotenballen nicht selbst zutrauen, kann dies auch von einem Tierarzt durchgeführt werden.

Dennoch sollten Sie Ihren Hund bei einem Spaziergang beispielsweise nicht durchs Getreidefeld oder sehr hohe Wiesen rennen lassen. Das gilt natürlich in der Regel schon aus Rücksicht auf Wildtiere und die Ernte als Tabu. Zusätzlich stellt das aber eben auch zusätzlich eine zu vermeidende Risiko für Ihren Hund dar, sich dort eine Granne einzufangen.

 

 

 

Viele Getreidearten verfügen über Grannen, die gefährlich werden können.

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Tierhaltung/Grannen

Fettleder – Halsbänder und Leinen

 

Fettleder ist ein sehr schönes, nachhaltiges und langlebiges Leder. Es bedarf nur wenig Pflege und liegt sehr gut in der Hand. Für deinen Hund ist dieses weiche Leder sehr angenehm zu tragen.

 

Hier ein paar meiner Kunden-Auftragsarbeiten aus Fettleder:

 

 

Gern fertige ich weitere Produkte an. Hierfür bitte einfach direkt Kontakt mit mir aufnehmen:

 

Gelbe Schleife oder Halstuch am Hund – BITTE ABSTAND HALTEN!


Es gibt Gründe, warum ein Hund nicht mit anderen Hunden oder Menschen in Kontakt kommen soll:

  • Er ist krank, vielleicht sogar ansteckend
  • Er wurde gerade operiert
  • Er ist ängstlich oder unsicher
  • Er ist alt und kann nicht mehr gut sehen, riechen, hören oder ist unsicher auf den Beinen
  • Er ist gerade im Training
  • Er ist unverträglich mit anderen Hunden
  • Oder er bzw. in dem Fall sie ist gerade läufig

Die gelbe Schleife bzw. Halstuch ist eine super Idee. Es gibt sie mit unterschiedlichen Texten.

 

Nur leider kennen sie nicht ganz viele Menschen. Deshalb bitte sehr gern teilen.



Medical Training von Anfang an


Medical Training schon im Welpenalter zu beginnen, hat viele Vorteile. Aber natürlich kann man auch später noch damit beginnen. Dabei geht es nicht nur um entspannte Tierarztbesuche. Auch im Alltag steht ja immer mal wieder Körperpflege wie Ohrenreinigung, Krallenpflege, Zecken entfernen etc. an.


Tierärzte freuen sich übrigens über Hunde, die ein Medical Training gemacht haben, da diese Patienten zumeist entspannter sind.
Durch dieses Training, richtig durchgeführt, werden die Manipulationen „normal“ und selbstverständlich für den Hund. Ein Hund, der es gewohnt ist, dass seine Pfoten angefasst werden, wird beim Tierarzt weniger Stress haben, wenn dort eine Pfotenverletzung behandelt werden muss.


Beim Medical Training ist wichtig, immer die Körpersprache des Hundes zu beachten. Das Ziel ist, dass alles positiv verknüpft wird: in die Ohren gucken, die Augen reinigen, auf der Seite liegen, fixiert werden… Alles Dinge, die viele Hunde nicht gern mögen. Geht man nun zu schnell vor, erreicht man eher das Gegenteil und der Hund speichert die Übungen negativ ab.


Sehr hilfreich ist es, mit einem Marker zu arbeiten, um punktgenau zu bestätigen. Der Hund muss dafür den Marker natürlich kennen. Vorteilig ist aber, eher ein Markerwort statt einem Clicker zu verwenden, da man dann die Hände frei hat.


Als Belohnung nimmt man am besten leicht zu schluckendes Futter, das der Hund besonders gern mag.

 

Parallel zum Training kann man auch mal Tierarztbesuche mit seinem Hund machen – im besten Fall, bevor er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Viele Tierärzte unterstützen dies gern, indem sie z. B. einfach mal so tun, als würden sie behandeln.

 

Immer sinnvoll ist m. E. auch, einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde zu machen. Im besten Fall einen, der „live“ am Hund gemacht wird.
Medical Training tut nicht nur Hunden gut. Auch als Hundebesitzer ist man entspannter, wenn man die notwendigen Handgriffe bereits kennt. Gerade in kritischen Situationen ist es so wichtig, die Ruhe zu bewahren.


Hier ein Auszug aus möglichen Trainingsthemen, die ich anbiete:

  • Auf den Tisch heben und runter heben
  • Berührungstraining/Duldungsübungen
  • Maulkorbtraining
  • Entspannungsübungen
  • Halteübungen: festhalten, fixieren
  • Stabile Seitenlage, auf die Seite legen
  • Transport Decke
  • Alles rund um die Pfoten, Augen und Ohren
  • Kämmen, bürsten, scheren
  • Tabletten geben
  • Zähne putzen, Zahnstein entfernen
  • Zeckenentfernung
  • Blutabnahme und Spritzen (natürlich nur gestellt)
  • Vitalwerte messen
  • Halskrause und Body anziehen
  • Inhalieren