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Gelbe Schleife oder Halstuch am Hund – BITTE ABSTAND HALTEN!


Es gibt Gründe, warum ein Hund nicht mit anderen Hunden oder Menschen in Kontakt kommen soll:

  • Er ist krank, vielleicht sogar ansteckend
  • Er wurde gerade operiert
  • Er ist ängstlich oder unsicher
  • Er ist alt und kann nicht mehr gut sehen, riechen, hören oder ist unsicher auf den Beinen
  • Er ist gerade im Training
  • Er ist unverträglich mit anderen Hunden
  • Oder er bzw. in dem Fall sie ist gerade läufig

Die gelbe Schleife bzw. Halstuch ist eine super Idee. Es gibt sie mit unterschiedlichen Texten.

 

Nur leider kennen sie nicht ganz viele Menschen. Deshalb bitte sehr gern teilen.



Medical Training von Anfang an


Medical Training schon im Welpenalter zu beginnen, hat viele Vorteile. Aber natürlich kann man auch später noch damit beginnen. Dabei geht es nicht nur um entspannte Tierarztbesuche. Auch im Alltag steht ja immer mal wieder Körperpflege wie Ohrenreinigung, Krallenpflege, Zecken entfernen etc. an.


Tierärzte freuen sich übrigens über Hunde, die ein Medical Training gemacht haben, da diese Patienten zumeist entspannter sind.
Durch dieses Training, richtig durchgeführt, werden die Manipulationen „normal“ und selbstverständlich für den Hund. Ein Hund, der es gewohnt ist, dass seine Pfoten angefasst werden, wird beim Tierarzt weniger Stress haben, wenn dort eine Pfotenverletzung behandelt werden muss.


Beim Medical Training ist wichtig, immer die Körpersprache des Hundes zu beachten. Das Ziel ist, dass alles positiv verknüpft wird: in die Ohren gucken, die Augen reinigen, auf der Seite liegen, fixiert werden… Alles Dinge, die viele Hunde nicht gern mögen. Geht man nun zu schnell vor, erreicht man eher das Gegenteil und der Hund speichert die Übungen negativ ab.


Sehr hilfreich ist es, mit einem Marker zu arbeiten, um punktgenau zu bestätigen. Der Hund muss dafür den Marker natürlich kennen. Vorteilig ist aber, eher ein Markerwort statt einem Clicker zu verwenden, da man dann die Hände frei hat.


Als Belohnung nimmt man am besten leicht zu schluckendes Futter, das der Hund besonders gern mag.

 

Parallel zum Training kann man auch mal Tierarztbesuche mit seinem Hund machen – im besten Fall, bevor er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Viele Tierärzte unterstützen dies gern, indem sie z. B. einfach mal so tun, als würden sie behandeln.

 

Immer sinnvoll ist m. E. auch, einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde zu machen. Im besten Fall einen, der „live“ am Hund gemacht wird.
Medical Training tut nicht nur Hunden gut. Auch als Hundebesitzer ist man entspannter, wenn man die notwendigen Handgriffe bereits kennt. Gerade in kritischen Situationen ist es so wichtig, die Ruhe zu bewahren.


Hier ein Auszug aus möglichen Trainingsthemen, die ich anbiete:

  • Auf den Tisch heben und runter heben
  • Berührungstraining/Duldungsübungen
  • Maulkorbtraining
  • Entspannungsübungen
  • Halteübungen: festhalten, fixieren
  • Stabile Seitenlage, auf die Seite legen
  • Transport Decke
  • Alles rund um die Pfoten, Augen und Ohren
  • Kämmen, bürsten, scheren
  • Tabletten geben
  • Zähne putzen, Zahnstein entfernen
  • Zeckenentfernung
  • Blutabnahme und Spritzen (natürlich nur gestellt)
  • Vitalwerte messen
  • Halskrause und Body anziehen
  • Inhalieren